Prof. Dr. Roland Hetzer mit dem Goldenen Julius 2009 ausgezeichnet
Rückblick auf die dritte Hauptstadtpreisverleihung der Initiative TOP500
Am Freitag, den 20. November 2009 verlieh die Initiative TOP500 zum dritten Mal den „Hauptstadtpreis Goldener Julius“. Den Rahmen des gelungenen Abends bildete wie im letzten Jahr erneut der Ballsaal des Maritim Hotels Berlin in der Stauffenbergstraße. Als Nachfolger von Joachim Hunold 2007 und Regina Ziegler 2008 wurde Prof. Dr. med. Dr. h.c. Roland Hetzer, Ärztlicher Direktor des Deutschen Herzzentrums Berlin, mit der Bronzeskulptur des „Goldenen Julius“ ausgezeichnet. Professor Hetzer gilt national wie international als Koryphäe der Herzchirurgie und Transplantationsmedizin. Seit der Gründung vor 25 Jahren steht er dem Deutschen Herzzentrum vor und hat es im Bereich der Herztransplantationen an die Weltspitze geführt. Die Laudatio auf Professor Hetzer hielt der erst 15-jährige Abiturient Mariano Javier. Nach den sehr persönlichen Worten des jungen Laudators mit dem Berufsziel Herzchirurg, spielte er für den Preisträger außerdem noch auf dem Piano.
Neben dem „Goldenen Julius“ wurden auch drei Nachwuchspreise verliehen:
Christian Güttler, Geschäftsführer der CGoal GmbH, erhielt den „Julius Junior“ in der Kategorie Young Leader. Er hat den „Footbonaut“ erfunden, ein revolutionäres Fußballtrainingssystem. Die raumgroße Anlage analysiert die Leistungsfähigkeit der Spieler und kann sogar Weltklassefußballer noch verbessern.
Weitere Preisträger des „Julius Junior“, in Verbindung mit einem Fördergeld, wurden zwei außergewöhnliche „Young Talents“. Ausgewählt wurde der Violinist Iskandar Widjaja, Musikstudent an der Universität der Künste. Wer den jungen Virtuosen hört, wird in dessen musikalischen Bann gezogen. Davon konnten sich die über 400 Gäste des Abends selbst überzeugen, denn der Violinist gab eine Kostprobe seines Könnens. Im Duett mit der ersten Gewinnerin des Young-Talent-Preises aus dem Jahr 2007, Anastassiya Dranchuk am Piano, begeisterte er den Saal. Ein Nachwuchskünstler, dem internationale Karriere winkt.
Die zweite Preisträgerin in der Kategorie Young Talent war Karolin Krüger, eine junge Designerin auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Für die Modekollektion ihrer Diplomarbeit ließ sie sich von der Porzellankunst des Hauses KPM inspirieren. Das Ergebnis ist eine faszinierende Symbiose von nur scheinbar unvereinbaren Materialien. Dem Publikum des „Goldenen Julius“ wurden einige Teile der Kollektion exklusiv präsentiert. Die Preisträgerin selbst kommentierte Ihre Entwürfe.
Zum zweiten Mal wurde auch der „Julius Engagiert“ für besonderes soziales Engagement in der Hauptstadtregion verliehen. Der Preis wird durch das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk – EJF e.V. – unterstützt und ging an die Gesobau AG. Die Berliner Wohnungsbaugesellschaft hat gemeinsam mit dem Staatsballett Berlin das Tanzprojekt „Grenz_los“ realisiert, das thematisch an das 20-jährige Jubiläum des Mauerfalls anknüpft. Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichsten sozialen Milieus werden mit diesem Projekt an das Tanzen herangeführt.
Ein „Julius-Sonderpreis“ in der Kategorie „Art International“ ging an den Maler Nikolai Makarov, der in Russland geboren ist und in Berlin lebt und arbeitet.









